Dieser Anlass wird von der Caritas und der Seelsorgeeinheit mitgestaltet und erstreckt sich über mehrere Abende. Die Fastenzeit wird dabei als eine Art „Tankstelle“ für Ruhe und Achtsamkeit verstanden, mit kleinen Impulsen innehalten, neue Kraft schöpfen und gestärkt weitergehen.
Initiiert wurde das Projekt von Caritas und der Seelsorgeeinheit. Unser Präses wurde angefragt, ob dieses Konzept zum bewährten Fastenvortrag von Kolping Widnau passen könnte. Das Pilotprojekt startete im Jahr 2025. Nach ersten Erfahrungen und kleineren Anpassungen wurde der Anlass in drei Teile gegliedert.
Der Auftakt fand am Aschermittwoch im Anschluss an den Gottesdienst im Jakobisaal statt, wo sich neun Personen einfanden. Im ersten Teil wurde der Fastenkalender vorgestellt, der in die Themenbereiche Luxus, Zucker, Bildschirmzeit und Hektik unterteilt ist. Der zweite Teil widmet sich dem bewussten Essen, also dem achtsamen Wahrnehmen und Geniessen der Mahlzeiten, anstatt sie nebenbei einzunehmen. Im dritten Teil bereitete eine Mitarbeiterin der Caritas eine köstliche Gemüsesuppe zu, die gemeinsam genossen wurde.
Ein besonderer Moment war das Festhalten belastender Gedanken auf Zetteln, die anschliessend in der Osternacht im Osterfeuer verbrannt wurden, als symbolischer Neuanfang.
Diese dreiteilige Form der Fastenzeitgestaltung fand grossen Anklang bei den Teilnehmenden. Daher wird der Anlass im kommenden Jahr erneut ab Aschermittwoch durchgeführt und wiederum in drei Teile gegliedert. Inhaltlich wird er jedoch neugestaltet. Eine bereits weit ausgearbeitete Idee aus der Seelsorgeeinheit wird dann im Mittelpunkt stehen.
Im dritten Teil gab es feine Gemüsesuppe.
Das festhalten belastender Gedanken auf Zetteln, die anschliessend in der Osternacht im Osterfeuer verbrannt wurden.
